Nichtthermisches Plasma zur Geruchsminderung und zum Abbau von Lösemitteln in Abluftströmen.
Eine Alternative zum Einsatz von Verbrennungsanlagen zur Emissionsminderung von kohlenwasserstoffbeladener Abluft ist der Einsatz von Nichtthermischen Plasmaverfahren (NT). Das Verfahren ist energieeffizient und kostengünstig. Bei dem Verfahren wird entweder der Abluftstrom direkt durch die Plasmamodule (vgl. Abb. unten!) geleitet oder angesaugte Umgebungsluft wird aktiviert und mit der zu behandelnden Abluft vermischt. Das Verfahren ist überall dort vorteilhaft einsetzbar, wo niedrige Schadstoffkonzentrationen vorliegen (< 1g/m³).
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Die in den Plasmamodulen erzeugten Radikale spalten die Schadstoffe und es findet meist anschließend eine Oxidation mit dem aktivierten Sauerstoff der Luft statt. Die Energieaufnahme lässt sich bedarfsabhängig von schwankenden Schadstoffkonzentrationen regeln. Das Verfahren erlaubt auch die Spaltung sehr stabiler Verbindungen. Bei den bisherigen Anwendungen hat sich gezeigt, dass die Reaktionspfade für unterschiedliche Abgas- zusammensetzungen unterschiedlich sein können und dass das Plasmaverfahren an die besonderen Abgasbedingungen angepasst werden muss.
Aus diesem Grunde wurde eine mobile Technikums- anlage gebaut, mit der vor Ort mit realem Abgas Abbauversuche durchgeführt werden können.
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Basierend auf diesen Vorversuchen kann dann das für den jeweiligen Einsatzfall optimale Verfahren konzipiert werden. Die Anlage wurde mit allen notwendigen
Komponenten auf einen Hänger montiert, der mittels eines PKW´s gezogen werden kann. Mit der Anlage (vgl. Abb. rechts oben "Blick in die Technikumsanlage
mit den Plasmareaktoren") können somit beim Kunden mit vorhandenem realem Abgas Abbauuntersuchungen durchgeführt werden.